Sprachschule für Italienisch und italienische Kultur für Ausländer
Die häufigste Aktivität im Unterricht
Lernen ganz einfach!

Unser didaktisch-methodisches Angebot zum Erlernen der italienischen Sprache

Bereits ab der ersten Lernstufe fördern wir die vier Fähigkeiten Lesen, Schreiben, Hörverständnis und Sprechen, die neben Grammatik und Satzbau erlernt und gefestigt werden sollen, um reale Kommunikationssituationen zu verstehen und sich in ihnen angemessen ausdrücken zu können.

Hierzu werden in der Klasse mithilfe authentischer Unterrichtsmaterialien Alltagssituationen simuliert. Für die ersten Lernstufen wird das didaktische Material noch geringfügig in Struktur und Wortschatz angepasst, wobei der Grad an Komplexität allmählich zunimmt. In höheren Kursen werden dann verschiedenartigste Texte verwendet, damit unsere Studenten die stilistische Vielfalt und Schönheit der italienischen Sprache erkennen und wiederzugeben lernen.

Lektion über italienische Verben
Lektion zum italienischen Satzbau
Konversation, zur Anwendung der italienischen Sprache
Lektion zur italienischen Grammatik
Das Spiel als Hilfsmittel zum Erlernen der italienischen Sprache

Abgesehen von den verwendeten Methoden gilt unsere Aufmerksamkeit unseren Studenten, die mit ihrem Vorwissen und ihren Charaktereigenschaften für einen effektiven, erfolgreichen Lernprozess von zentraler Bedeutung sind. Ihre Motivation und ihre bisherigen persönlichen Erfahrungen betrachten wir als Grundwerte, die wir in der Unterrichtsgestaltung berücksichtigen und einbeziehen. So schaffen wir eine anregende Lernatmosphäre und ermöglichen interkulturelles Verständnis.

Weil wir wissen, dass unsere Schüler unterschiedlichste Vorkenntnisse, Motivationsgründe und Lernstile besitzen, ja sogar verschiedene Schulmodelle erlebt haben, lehnen wir am Centro Machiavelli jeglichen methodischen Dogmatismus ab.

Die seit der Gründung der Schule getroffene Entscheidung, sich auf den kommunikativen Ansatz in der Sprachlehre zu konzentrieren, hat sich bis heute bewährt und wurde beibehalten, natürlich unter stetiger Aktualisierung von Techniken und Methoden im Sprachunterricht.

Der kommunikative Ansatz steht der traditionellen Art des Sprachenlernens entgegen: Statt bei einzelnen Elementen zu beginnen, sie isoliert zu erlernen und sie anschließend zu komplexen sprachlichen Einheiten zu montieren, gehen wir von der Sprache als Ganzes aus und analysieren dann ihre unterschiedlichen Komponenten.

In einer Standard-Unterrichtseinheit, die vier Stunden umfasst, wechseln sich Aktivitäten und Materialien so ab, dass unterschiedliche Ansätze einbezogen werden können: der fiktiv-funktionale, insbesondere auf dem Gebiet der Grammatik, der situative für die Arbeit an Wortschatz und Sprachstrukturen, der audiolinguale und audiovisuelle für die Übungen zum Hörverständnis und zur strategischen Interaktion (beim Einsatz von Rollenspielen, Simulationen usw.).

Eine Standard-Lektion ist in zwei Module aufgeteilt: Im ersten Teil konzentriert sich die Arbeit auf die grammatikalischen Strukturen, die Schreibfähigkeit und das Lesen, im zweiten auf die mündlichen Fähigkeiten Sprechen und Verstehen.

Sprachstufen

Die Strukturen und Inhalte der einzelnen Sprachstufen basieren auf dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) - Common European Framework of Reference for Languages (C.E.F.R.)

Gemeinsamer
Europäischer Referenzrahmen
Übereinstimmende Sprachstufen
am Centro Machiavelli
Zertifikate
Elementare Sprachverwendung A1 Sprachstufe 1+, Sprachstufe 2 CILS A1
A2 Sprachstufe 2+, Sprachstufe 3 CILS A2
Selbstständige Sprachverwendung B1 Sprachstufe 3+, Sprachstufe 4 CILS B1
B2 Sprachstufe 5 CILS B2
Kompetente Sprachverwendung C1 Fortgeschrittene C1 CILS C1
C2 Fortgeschrittene C2 CILS C2

Italienisch als Zweitsprache – Lehrkoordination unter der Leitung

Die Lehre der italienischen Sprache am Centro Machiavelli basiert auf der sogenannten kommunikativen Methode mit Schwerpunkt auf den nützlichen Aspekten der Sprache, welche wirksam zu Interaktion führen.

Der Kurs, den die meisten Studenten belegen, besteht aus täglich zwei Unterrichtseinheiten zu jeweils 2 Stunden. Die erste Lektion widmet sich der Grammatik, also den Sprachgrundlagen, die zweite der Konversation, also der Gesprächsführung und der praktischen Anwendung der zuvor erlernten Grundlagen in realen und simulierten Kommunikationssituationen.

Diese Aufteilung in zwei Lektionen ist aus praktischen Gründen an vielen italienischen Sprachschulen üblich: z.B. gibt es Studenten, die Grammatik nicht mögen oder solche, die ausschließlich die italienische Sprache anwenden möchten oder auch jene, die einfach für vier Stunden Unterricht am Tag keine Zeit haben und sich deshalb auf einen didaktischen Schwerpunkt konzentrieren möchten.

Das Leeren der Zweitsprache muss sich sehr genau den Anforderungen der Studenten anpassen. Oftmals werden diese direkt ausgedrückt oder werden während des Unterrichts sichtbar.
Es handelt sich dabei nicht nur um rein pädagogische Anforderungen, schnell und gut die italienische Sprache zu lernen, sondern es geht auch um etwas anderes. Zunächst einmal zeigt sich die Notwendigkeit für die Lehrkräfte, den Unterricht unterhaltsam und spielerisch zu gestalten. Der motivierende Aspekt ist dabei besonders wichtig. Die Lehrkraft ist nicht nur Moderator, sondern auch Entertainer.

Das aus dem Zusammenspiel dieser Komponenten resultierende Ergebnis ist eine gelungene Vermittlung zwischen Didaktik, Persönlichkeit, Wünschen und Bedürfnissen der Studierenden (Motivation, Vorurteile, kulturelle und persönliche Grenzen usw.).

Grammatik

Der traditionellste Teil des Kurses, überwiegend in Frontalunterricht gehalten, beginnt in der Regel mit der Betrachtung eines bestimmten strukturellen Aspekts der italienischen Sprache wie dem Präsens, dem Perfekt, dem bestimmten Artikel, den Adverbien der Zeit usw., gefolgt von deren Erklärung und einer Reihe von Strukturübungen, die auf den Abschlusstest vorbereiten. Dabei werden stets alle Kursteilnehmer einbezogen und ermuntert, kontext- sowie diskussionsrelevante Beispiele beizusteuern. Die Schüler werden aufgefordert, Fragen zu stellen sowie Erklärungen oder weiterführende Informationen zu erfragen. Tritt beispielsweise ein grammatikalisches Problem auf, wird die Klasse ermutigt, gemeinsam darüber zu reflektieren und eine Lösung zu suchen.
Da Lehrbücher und Übungsmaterialien, die es auf dem Markt gibt, nicht immer völlig unseren Vorstellungen entsprechen, entwickeln unsere Lehrer stets zusätzliches Material für alle Sprachstufen. Jedem Lehrer steht es bei uns frei, die Materialien zu wählen, welche am besten für seine Schüler geeignet sind natürlich mit Augenmerk auf die stufenabhängigen Unterrichtsgegenstände und Unterrichtsziele laut Lehrplan.

Konversation

In den Konversationsstunden werden die Studenten dazu angeregt, aktiv am Unterrichtsgeschehen teilzunehmen, indem sie in Gruppen oder mit einem Partner zusammenarbeiten.
In diesen Stunden dominiert der spielerische Ansatz. Die gegenwärtigen Sprachwissenschaften bestätigen, dass das Lernen gefördert wird, wenn Schüler “vergessen”, in der Schule zu sein. Eine optimale Lernstrategie!
Wir fordern unsere Studenten stets dazu auf, sich frei und ohne Angst vor Fehlern auszudrücken. Es kommt dabei nicht auf eine grammatikalisch korrekte Ausdrucksweise, sondern auf den Versuch der Verständigung an. In dieser Phase (Anfänger bis A2) hat die Unterhaltung, das unmittelbare Verstehen und Reagieren, Vorrang. Der Student wird in seinen Äußerungen nicht unterbrochen. Die Lehrkraft nimmt hingegen Notiz von eventuellen Fehlern und greift diese im Gespräch mit der Klasse auf, um den erfolgreichen Lernprozess aller Teilnehmer zu unterstützen.

Wir verwenden an unserer Sprachschule Lehrbücher, die viele praktische Aktivitäten und spielerisch in der Gruppe zu lösende Aufgaben enthalten. Hauptgrund für deren Anwendung ist es, emotionale Barrieren aufzulösen. Die Sprachwissenschaft spricht hier vom “Affektiven Filter”, der dafür verantwortlich ist, dass sich Studenten nicht trauen, vor der Klasse zu sprechen.
Die Unterschiede zwischen den Teilnehmern in Kultur, sozialer und geographischer Herkunft, Schul-, Berufs- und Lebenserfahrung sorgen für eine ständige Herausforderung, die unsere Lehrkräfte zu meistern wissen, um eine angenehme Lernatmosphäre zu schaffen.
Die Aktivitäten im Konversationsunterricht werden durch den Einsatz von Arbeitsblättern, die zur Sicherung und Übung grammatikalischer Phänomene dienen, und von audiovisuellen Medien wie CDs aus Fachbüchern, Ausschnitten aus italienischen Filmen oder anderen didaktisch wertvollen Videos begleitet.

Auch das Internet bietet zahlreichen Stoff, der sich in Unterrichtsmaterial verwandeln lässt. Um nur ein Beispiel zu nennen: Studenten schätzen es sehr, wenn aktuelle und informative Artikel aus Online-Journalen passend zum Unterrichtsthema spontan bereitgestellt werden.

Was die Konversation betrifft, haben wir für jeden Kurs die zu erreichenden kommunikativen Kompetenzen und Ziele in unseren Klassenbüchern formuliert.